Interessante feiten rond het Posomeer

Poso-Zuidzeegevoel – De dag begon zoals altijd al om 6.00 uur 's morgens vroeg. Dit keer bevond zich iets verderop een moskee, zodat wij het gezang slechts in de verte hoorden en niet al om 5.00 uur gewekt werden. Het meer was vlak, er waren haast geen golven, ideale omstandigheden dus om te duiken en de wereld onder water te onderzoeken. Met een gehuurde boot gingen we naar een afgelegen, kleine baai met Zuidzeegevoel. We troffen er een zandstrand met kristalhelder water aan, alleen het feit dat je zo ver kunt kijken is al schitterend. De eerste meters onder water waren dan ook veelbelovend. Veel kleine garnalen, grote, bonte krabben, talloze slakkensoorten van het geslacht Tylomelania, maar helaas geen vegetatie, zodat Plantahunter Stefan Hummel zich maar bij de ploeg Crustahunters aangesloten had.

Wir hatten uns natürlich erkundigt ob es hier wohl auch Krokodile gibt wobei uns die Anwohner erzählten das sie schon seit 1999 keines mehr gesehen hätten. Dennoch bleibt manchmal ein mulmiges Gefühl wenn man in ca. 8 Meter Tiefe einen dunklen Schatten sieht – gut das es in diesem Fall dann nur ein Baumstamm war. Die kleinen Garnelen sind allgegenwärtig. Man trifft sie in fast jeder Steinritze an. Meistens weiden Caridina caerulea oder Caridina ensifera die Oberfläche nach fressbarem ab oder wie Caridina longidigita fächern sie das Wasser nach kleinen Schwebepartikeln ab. In einem dunklen Eck kann ich erkennen wie eine Krabbe sich genüsslich über eine große Tylomelania hermacht. Einige der Krabben leben fast ausschließlich davon. Nach 4 Stunden des schnorchelns ging es dann weiter in zu einer anderen Location. Wir machten an einem riesigen Wasserfall halt wo wir die bekannte Donnerkeil Schnecke finden konnten.

 

 

 

 

Hier wiederum hatte auch der Plantahunter endlich ein Erfolgserlebnis. An den Steinen direkt im Wasserfall konnte Stefan Hummel zwei neue sehr interessante Moosarten finden. Sein Jubelgeschrei konnte man meilenweit hören. Da es sehr schnell dunkel wird in diesem Land mussten wir auch dieses idyllische Plätzchen verlassen um noch vor Anbruch der Nacht ein Hotel zu finden. Als die Nacht dann herreinbrach kamen wir in einem kleinen Ort am Ausfluß des Poso-See an und konnten auch gleich 4 kleine Zimmer bekommen.

Die Nacht würde wieder kurz werden, so dass wir nach einem Abendmahl dann auch schnell in Richtung Koje verschwunden waren.

Ein weiterer Tag brach an und nachdem es die ganze Nacht über geregnet hatte begann der Morgen etwas trockener und wir konnten pünktlich um 6.23 Uhr loslegen.

Ein Boot wurde angemietet und schon nach 10 bis 15 Minuten haben wir an einer Felsengruppe festgemacht, um an dieser Stelle nach Garnelen zu fischen. Der Platz auf dem Felsen war sehr begrenzt, so dass wir uns immer mal wieder gegenseitig auf die Zehen traten.

Der Regen hatte zwar aufgehört, aber der Wind war ziemlich stark und uns flogen die Wellen um die Ohren. Zum Filmen und Fotografieren war das Wetter leider nicht geeignet und währen Chris sich am Ufer nach Garnelen erkundigte, konnte der Rest auf Tauchstation gehen. Bis auf die bekannten Garnelenarten Caridina caerulea, Caridina ensifera, Caridina schenkeli und Caridina sarasinorum konnten wir nichts Weiteres ausmachen. Nach etwas mehr als einer Stunde ging es dann auch wieder zurück ins Hotel.

Dabei machten wir noch an einem anderen Habitat halt, wo wir einen dichten Pflanzenteppich von Nymphoides indica vorfanden. Dieses Gewächs aus der Familie der Seerosen bildet zahlreiche kleine weiße dekorative Blüten aus

Um den Tag voll zu nutzen, brachen wir später noch einmal auf, um mit einem Schleppnetz in den tieferen Gefilden zu fischen. Eigentlich hatten wir gehofft, in dieser Tiefe einige Schneckenarten zu fangen. Doch schon bei dem zweiten Versuch hatten wir eine schöne rot-weiß gestreifte Garnelen-Art im Netz.

Bei genauerem Hinschauen stellten wir fest, dass es sich wohl um eine bisher nicht beschriebene Art handelte. Angetrieben von diesem Erfolg wurde das Netz wieder und wieder hinab gelassen, um es dann schnell wieder hochzuziehen.

Beim vierten Versuch hatten wir wiederum eine neue Art im Netz! Es lohnte sich also, auf 20 Meter zu fischen. Leider wurde es dann aber auch schon dunkel, so dass wir weitere Versuche abbrechen mussten.

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