Weiter ins Hochland ...

21. Februar 2010

Nach den Besuchen der Produktionsfarmen für Aquarienpflanzen zeigte unser Kompass gegen Osten zu den Horton Plains im Hochland von Sri Lanka.

Das Hochland ist wesentlich kühler als die warmen Küstengebiete und liegt zwischen 1800 und 2300 Meter über dem Meerespiegel.Für die 160 km benötigt man ungefähr 5-6 Stunden, da der Verkehr "mörderisch" und die Strassen aber voller Schlaglöcher sind. Vorfahrt hat derjenige der das größere Auto hat.
Unserem Fahrer, einem Singalese der auch in engen Kurven ohne jegliche Sicht überhohlen will, müssen wir erstmal erklären das wir gerne lebend im Hochland ankommen wollen.

Auf halber Strecke können wir an einem Bach haltmachen, um uns das Habitat mal näher anzuschauen. Dieser kleine tropische Gebirgsbach ist die Heimat einiger Barben, aber auch interessanter Aquarienpflanzen wie Utricularia gramminifolia und die neue Moosrarität Hyophyla involuta auch Starmoos genannt. Stefan ist natürlich voll begeistert, diese Pflanzen an ihren Naturstandorten wiederzuentdecken. Auch einige andere schöne Moosarten konnten wir im Spritzwasserbereich und am Ufer finden.

Beim photographieren eines Frosches wurde Chris von einigen Wespen attackiert und musste einige schmerzliche Bisse hinnehmen. Weiter ging es in Richtung Horton Plains,vorbei an riesigen Teeplantagen.Die Arbeiterinnen erzählen uns, dass sie im Monat für diese harte Arbeit etwa 50 Euro bekommen.

Als wir in Nuwaraelia ankommen ist es schon dunkel und empfindlich kalt. Das Hotel heute abend ist ein altes englisches Kolonialhaus mit riesigen Betten und Indischer Küche.

Gut's Nächtle

Stefan & Chris 

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