Von Keksen und Cryptocorynen

Nach einem spartanischen Keks-Frühstück mit einem Schluck Wasser ging es zum ersten Cryptocorynen-Standort. Etwas abseits zeigte uns Michael einen Standort von Cryptocoryne bullosa. Ein Großteil des Bestandes wuchs ausserhalb des Wassers in kompakt niedriger Form. Das Wasser war wegen des vielen Regens doch etwas trübe, sodass Unterwasser Aufnahmen nicht lohnten. Nach dieser Location suchten wir dann einige Schwarzwasserhabitate auf, die jedoch alle aufgrund des vielen Regens vollgelaufen waren, sodass man die Wasserpflanzen nur erahnen konnte.

Somit stand für uns fest, dass wir nur noch Klargewässer aufsuchen wollten, die auch nach Regenfällen nicht trübe werden. Somit änderten wir Michaels Pläne und fuhren weiter in Richtung Nordost, um ein Habitat mit Cryptocoryne striolata und Bucephlandra pygmaea aufzusuchen.

Die Ufer dieses Habitats waren dicht mit Ooia grabowskii bewachsen, die bis vor kurzem noch zur Gattung Piptospatha gezählt wurde. Auffällig sind die schön rosa gefärbten Scheinblätter mit dem darin stehenden Aronstab, der jede Menge kleiner Insekten anlockt.
Die Bucephalandra besiedeln in diesem Fall einige kleinere Felsen ausserhalb des Wasser, aber sie bilden auch grössere Gruppen mit deutlich längeren Blättern unter Wasser. Morgen früh steht eine lange Bootsfahrt in bisher kaum erforschte Gebiete an.

 

 

 

 

                                                                                                                                                         

                                                                                

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