Unter Schmerzen zum Habitat

Nach einer 3 stündigen Bootsfahrt von Kapit nach Sibu waren wir dann erst am Nachmittag an einem Habitat mit Cyrtocoryne bullosa. Auch dieser Standort ist extrem beschattet und auf mehreren Kiesbänken finden sich dichte Wasserkelchbestände. Ein Großteil dieser Pflanze wuchs auf mittlerweile trockenen Stellen, die auch schon erste emerse Blätter austrieben.  Eine uns bisher unbekannte Macrobrachium-Art versteckte sich im Uferbereich unter Steinen.

Die Garnelen haben ein schickes gelb oder orangenes Streifenmuster auf dem Pleon und werden wohl nur 4–5 cm groß. Eine weitere Krabbenart versteckte sich unter größeren Steinen.

Von hier aus fuhren wir dann schnell weiter, um noch ein weiteres Habitat aufzusuchen, das laut Michael Lo eine weitere Cryptocoryne striolata-Varietät enthalten sollte. Diese Pflanzen wuchsen teilweise im Wurzelgeflecht grösserer Bäume in stark schattigen Bereichen.

Neben der Cryptocoryne fanden wir 2 weitere Garnelenarten-Arten  - ebenfalls Macrobrachium - , davon eine mit schön orangenen Scheren, und auch einige Fische waren hier zuhause.
An den Ufern dieses kleinen Baches wuchsen viele Pandanuss Schraubenbäume, die stark gezähnte Blattränder hatten, wodurch das Bewegen im Habitat extrem schmerzhaft war.

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