Dennerle goes Facebook

Unternehmen setzt auf Soziale Netzwerke - 1000er Marke nach nur zwei Monaten  geknackt

Seit kurzem betreut Dennerle eine eigene Facebook-Seite für die Dachmarke des Unternehmens, die von den Nutzern laut Marketingleiter Thomas Feierabend hervorragend angenommen wird: Von regen Diskussionen, kreativen Beiträgen über selbst eingestellte Fotos herrscht eine große Beteiligung. „Mit so vielen Reaktionen hatten wir kaum gerechnet. Es ist schön, von unseren Kunden ein direktes Feedback zu bekommen“, so  Feierabend.

 Binnen weniger Tage wuchs die neue Community auf fast 400 Mitglieder an. Am 1. September dieses Jahres knackte Dennerle die 1000 Fan-Marke. Und das nach nur zwei Monaten. Damit ist Dennerle bisher unangefochten der erfolgreichste Vertreter der Branche im Social Media Bereich. 
 

Erste Erfahrungen hat das Unternehmen im Vorfeld mit der Facebook-Präsenz des „Nano Cube Club“ [www.cubeclub.net] gemacht, welche bereits auf diversen Branchenevents als positives Beispiel für die Kommunikation auf Social Media Kanälen in der Heimtierbranche angeführt wurde. Die Seite richte sich ausschließlich an Nano Cube Besitzer und Interessenten. Mit dem neuen, zusätzlichen Auftritt wolle Dennerle auch für die Oberthemen Teich, Wasserpflanzen und Aquaristik eine Kommunikations- und Infoplattform bieten.

Das besondere an den Sozialen Netzwerken, sei die Möglichkeit mit Kunden und Interessenten auf Augenhöhe zu kommunizieren. Der Kunde habe einen klaren Ansprechpartner, man könne Fragen zu den eigenen Produkten beantworten und Verbesserungsvorschläge entgegen nehmen. „Wenn Kritik über uns oder unsere Dienstleistungen laut wird, dann lieber dort wo wir direkten Einfluss haben und gleich reagieren können“, erklärt Feierabend. Der direkte Kontakt zur Zielgruppe sei nur einer der Vorteile des interaktiven Webs, auch der einfache Austausch multimedialer Inhalte, könne auf vielfältige Arten genutzt werden.

Viele Unternehmen haben den Trend mittlerweile erkannt und machen von den Netzwerken Gebrauch, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und neue Kunden zu gewinnen. Auch Dennerle informiert die Facebook-Nutzer über seine Produkte und Firmenprojekte, im Vordergrund stehe aber der Mitmach-Charakter des Mediums: „Wir überschütten die User nicht mit Informationen oder Werbebotschaften, sondern legen viel Wert auf Eigeninitiative“, erklärt Feierabend. So dürfen die Nutzer im Rahmen verschiedener Aktionen, eigene Inhalte bereitstellen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Bei den Initiatoren führt das nicht selten zu Erstaunen: Mit einem selbst geschriebenen Gedicht, beeindruckte eine Teilnehmerin das pfälzische Unternehmen und erhielt als Belohnung einen Nano-Cube. An diesem Beispiel zeigen sich laut Thomas Feierabend, die ungeahnten Möglichkeiten des Social Webs: „Mit unserer Facebook-Seite versuchen wir den Nutzern einen Mehrwert zu bieten und erhalten als Dank wiederrum einen Mehrwert. "

Mit den Chancen des Internets, ist auch immer ein gewisses Risiko verbunden. Dennerle sei sich darüber bewusst und plane daher sämtliche Facebook-Aktivitäten im Voraus. So werden eingestellte Inhalte ständig kontrolliert und nach Aspekten des Daten- und Jugendschutzes überprüft. Der Schritt in Richtung Soziale Netzwerke, sei für das Unternehmen eine ernste und notwendige Angelegenheit: „Eine einfache Website als Interpräsenz reicht in den heutigen Zeiten nicht mehr aus. Wir können und möchten uns vor einer solchen Entwicklung nicht verstecken“, sagt Thomas Feierabend. Man laufe keinem Trend hinterher, sondern bediene sich eines Marketing-Instruments, das mittlerweile Standard moderner Kommunikationspolitik sei.

„Wenn unsere Kunden in den Netzwerken aktiv sind, dann ist es die logische Konsequenz, dass wir es ihnen gleichtun“, so der Marketingleiter.
In den kommenden Monaten werde das Angebot weiter ausgebaut. Dabei soll vor allem für den Fachhandel ein Mehrwert entstehen. Wie das genau aussehen soll, möchte das Unternehmen noch nicht preisgeben. Das Unternehmen halte sich bedeckt, da „wir das, vorsichtig ausgedrückt, Kopierverhalten einiger Wettbewerber leider in vielen Bereichen schon zu spüren bekommen haben“, bedauert Feierabend. Mit der Herausforderung stünde Dennerle in der Branche aber auch nicht alleine da. Letztlich setzten sich die Marktteilnehmer durch, die mit fairen Mitteln wirtschaftlich handeln, ist er überzeugt. Und gerade die User auf Social Media Plattformen bekommen schnell mit, wer mit lauteren Mitteln um die Gunst der Kunden wirbt, und wer nicht.