Die Einfahrphase

In der Einfahrphase werden zahlreiche Algen um die Vorherrschaft in Ihrem Aquarium kämpfen und sich heftig vermehren. Das wird dazu führen, dass es in dieser Zeit zuweilen recht unansehnlich aussieht. Machen Sie sich darüber keine Sorgen, denn das ist normal. Vor allem Kieselalgen, die bräunlich-schmierige Beläge produzieren, etablieren sich meist sehr schnell. Auf Bodengrund und Lebendgestein zeigt sich eine braune Schicht mit anhaftenden Sauerstoffbläschen.

 

In dieser Phase sind die Bedingungen für Korallen und andere Wirbellose sehr ungünstig. Sie würden sich nicht eingewöhnen, sondern meist sogar zugrunde gehen. Diese Algen verbrauchen für ihr Wachstum jedoch viel Kieselsäure. Sobald diese verbraucht ist, gehen sie von selbst wieder zurück. Dabei hilft auch die Makroalge, die Sie eingesetzt haben, denn sie bietet den unerwünschten Mikroalgen Konkurrenz. Falls die Algenbeläge zu massiv werden, sollte man sie im Rahmen des wöchentlichen Teilwasserwechsels mit einem dünnen Schlauch absaugen oder mechanisch entfernen.

 

Tipp:

Um die Einfahrphase sicherer zu machen, können Sie Nano Marinus FB7 BactoClean Klarwasser-Filterbakerien einsetzen!

Nitrit
Während der Einfahrphase breiten sich Filterbakterien aus, die Ammonium zu Nitrit verwandeln und Nitrit zu Nitrat. Eine Zeitlang besteht die Gefahr,
dass der erste Schritt vollzogen ist, der zweite aber noch nicht. Dann ist das Wasser für die Aquarienbewohner giftig, weil es zuviel Nitrit enthält. Sie können das leicht mit einer handelsüblichen Testlösung messen. Wenn Sie unserer Einfahrempfehlung folgen, treten erfahrungsgemäß aber keine überhöhten Nitritgehalte auf.

Unerwünschte Algen
In den ersten Monaten besteht grundsätzlich immer die Gefahr, dass sich die eine oder andere unerwünschte Mikroalgenart über Gebühr vermehrt.
Braune Kieselalgenbeläge gehen meist kurze Zeit später von selbst wieder zurück, aber andere Algen, z. B. rote Schmieralgen oder grüne Fadenalgen, können sehr hartnäckig sein.

Gegenmaßnahmen:

Becken nicht überbesetzen
Nicht überfüttern, Futtermenge ggf. vorübergehend reduzieren
Regelmäßigen Teilwasserwechsel (15 %) durchführen
Dichte im Normalbereich halten (1,022 –1,024)
Mikroalgen absaugen oder mechanisch entfernen