Filterung

Warum Filtern?

Die Natur macht es vor

Jedes Aquarium ist eine kleine Welt für sich. Obwohl auf den ersten Blick überschaubar erscheinend, so wirken hier doch die gleichen, komplexen Naturgesetze wie in den riesigen Wassermassen des Amazonas.
Nur wenn man die biologischen Zusammenhänge kennt und beachtet, wird ein Aquarium erfolgreich funktionieren. Die Fische bleiben gesund, die Pflanzen wachsen prächtig, das Wasser glänzt klar und lästige Algen bleiben im Hintergrund. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Filterung zu. In der Natur wird das Wasser ständig langsam gefiltert und erneuert. Es sickert durch verschiedene Erdschichten und Gesteine. Kies und Sand am Grunde der Gewässer sind dicht mit unzähligen Mikroorganismen besiedelt – sie wirken wie riesige Filter. Hier werden Ausscheidungsprodukte der Fische biologisch durch Bakterien abgebaut. Mikroorganismen zersetzen und remineralisieren abgestorbene Pflanzenteile. An Stellen mit ruhigerer Wasserströmung setzen sich Trübstoffe ab. Das versickerte oder abgeflossene Wasser wird durch Regen ergänzt.